<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/css" href="https://test.oberacker.de/includes/templates/template_default/css/rss.css" media="screen"?>
<!-- generator="Zen-Cart RSS Feed/"2.2 -->
<rss version="2.0" 
xmlns:g="http://base.google.com/ns/1.0"
xmlns:c="http://base.google.com/cns/1.0"
xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
  <channel>
    <title>Oberacker Natur und Technik : RSS Produkt Feed :: Dampflanze</title>
    <link>https://test.oberacker.de/</link>
    <description></description>
    <atom:link href="https://test.oberacker.de/" rel="self" type="application/rss+xml" />
    <language>de</language>
    <copyright>Copyright (c) 2026 Wolfgang Oberacker</copyright>
    <managingEditor>test@oberacker.de (Wolfgang Oberacker)</managingEditor>
    <webMaster>test@oberacker.de (Wolfgang Oberacker)</webMaster>
    <lastBuildDate>Sat, 20 Jun 2026 06:40:34 +0200</lastBuildDate>
    <generator>Zen-Cart v. 2.2 RSS 2.0 Feed</generator>
    <ttl>1440</ttl>
    <item>
      <title>Dampflanze</title>
      <link>https://test.oberacker.de/index.php?main_page=product_info&amp;products_id=3736&amp;utm_source=rss&amp;utm_medium=rssfeed</link>
      <comments>https://test.oberacker.de/index.php?main_page=product_reviews&amp;products_id=3736&amp;utm_source=rss&amp;utm_medium=rssfeed</comments>
      <description><![CDATA[ <a href="https://test.oberacker.de/index.php?main_page=product_info&products_id=3736&utm_source=rss&utm_medium=rssfeed"><img src="https://test.oberacker.de/images/97050502.jpg" alt="Dampflanze" title="Dampflanze" width="100" height="67" style="float: left; margin: 0px 8px 8px 0px;"></a><a href=http://www.oberacker.de/images/Film_PDF/Modell1.pdf target=_blank><em>PDF zum Produkt betrachten</em></a><br><br><a href=http://www.oberacker.de/images/Film_PDF/?video=dampflanze target=_blank><em>Video zum Produkt betrachten</em></a><br><br>Dampflanze<br><br>siehe auch:<br><br>Dampfgerät:<br><br>- Rohrsystem 20m mit Lanze<br>- Dampfpistole<br>- Adapter mit Kondenswasserablauf für Dampfpistole<br>- Dampfschlauch 10m<br><br>Technische Daten Dampfgerät:<br><br>- LxBxH 920x610x850<br><br>- Gewicht 130kg leer<br><br>- Dieseltank 20Liter<br><br>- Wassertank 24,5Liter<br><br>- Spanung 230Volt, 50Hz, 450Watt zur Versorgung der Elektroniksteuerung<br><br>- Druck 9bar<br><br>- Betriebstemperatur max. 180Grad Celsius<br><br>- Leistungsvermögen Betrieb mit Wasserdampf 40kg/h<br><br>- Motor Wasserpumpe 48kW<br><br><br>Hinweise 4/2026<br>Damit ein Nest in 20m und höher innerhalb weniger Minuten abgetötet werden kann benötigt man sehr viel Power und sehr viel sehr heißen Wasserdampf.<br>Im besten Fall fällt das Nest dann auch nach kurzer Zeit mit 100% abgetöteten Maden, Larven und Hornissen ohne jeglichen Aufwand herunter und kann den Vögeln als Futter dienen - da vollkommen umweltfreundlich nur Wasser verwendet wird.<br><br>Die Carbon Rohre sind sehr leicht und wiegen ca 310g pro 1,6m also 3,75kg für 20m plus Dampfpistole und Lanze ca 5kg<br><br>Der Steamer ist trotz des hohen Gewichtes sehr leicht zu fahren (vier Räder) auch bei Steigungen - allerdings muss der Untergrund fest sein.<br>Bei unbefestigtem Untergrund muss der Steamer mittels geländegängigem Fahrzeug (Autoanhänger, Traktor o.ä.) unter das Nest gebracht werden.<br>Ich habe einen Agria Einachsschlepper mit Anhänger mit dem ich vermutlich überall hinkomme - das wird sich dann diese Saison zeigen.<br><br>Es wird noch ein Notstromaggregat Benzin, 230V fürs freie Feld benötigt. Ich habe das Denqbar DQ2100 für ca 300 - 400 Euro - reicht vollkommen aus.<br>Ebenso gibt es einen Fahrradreparaturständer damit man die Hände frei hat und das unterste Rohr einklemmen kann - in der Entwicklung ist eine Kurbelstange mit der man die Lanze bis zu 60cm tief ins Netz einbringen kann nachdem sie positioniert ist.<br>Gerade wir noch ein Griff zum Schutz der Hände entwickelt - der an das unterste Rohr angebracht wird - weil die Rohre sehr heiß werden können und etwas heißes Kondenswasser austreten kann. Handschuhe werden auch benötigt.<br><br>Ich bekomme alle notwendigen Teile in meinen Renault Kangoo - Mit einer Alu Auffahrrampe bekomme ich die Sachgen alleine geladen und entladen.<br>Wenn ich noch einen kleinen Anhänger habe ist das Handling etwa einfacher - wenn man zB unter ein Nest fahren kann - muss aber nicht sein.<br><br>Hinweis des Hersteller 3/2026<br>1. Bitte beachten Sie, dass die Rohre in Standart Ausführung sich verbiegen können, wenn sie heiß sind, dann bleiben sie in dieser gebogenen Form. Die neuen Rohre verbiegen sich nicht, haben mehr Materialschichten und sind auch widerstandsfähiger gegen raue Behandlung.<br>2. Im Jahr 2025 wurden über 130 Nester mit Rohren in Standart Ausführung bedampft - sogar frei ohne Astführung in 20m Höhe. Sogar eine Höhe von 35m waren möglich. Allerdings sind dabei ein paar Rohre verbogen worden.<br>Wenn ein Rohr bricht, wird es ersetz. Nicht jedoch, wenn die Rohre zerquetscht sind, da dies nur bei unsachgemäßer Verwendung passieren kann.<br>Dagegen sind die hochtemperaturbeständigen, extra verstärkten Carbonrohre die Sonderausführung besonders langlebig  und stabil.<br> <br>Aktualisierung 1/2026<br>Wolfgang Oberacker, zertifizierter Nestenferner der Uni Hohenheim, Hobbyimker, Dipl. Ing. (FH), Initiator und Mitentwickler der Dampflanze<br>Es gibt ab sofort zwei Ausführungen:<br>- Standard Ausführung 20m Dampflanze<br>- Sonderausführung 20m Dampflanze mit extra verstärkten Carbonrohren<br>Die verstärkten Carbonrohre bieten durch eine speziell entwickelte Zusammensetzung für den Einsatz in hohen Höhen bei sehr hohen Temperaturen noch mehr Stabilität.<br>Die Entwicklung geht dahin mit den verstärkten Rohren problemlos bis ca. 30m Höhe zu kommen. Gerne halten wir Sie bei unseren Weiterentwicklungen auf dem Laufenden.<br>Rohre in Standardausführungen haben etwas weniger Starrheit sind aber auch problemlos für den Einsatz mit Wasserdampf in Höhen bis 20m einsetzbar.<br>Asiatische Hornisse Dampflanze<br><br><br>Weitere Infos auf Anfrage<br>Weiteres Zubehör auf Anfrage<br>Vorführung ab Lager Linkenheim Hochstetten nach Absprache möglich<br><br>Nicht im Lieferumfang enthalten:<br>Für den Einsatz im freien Gelände ist ein Notstromaggregat notwendig<br>Ein Stativ wie es im Fahrradhandel erhältlich ist erleichtert das Handling<br>Zum Transport ist ein Anhänger oder Kastenwagen mit Auffahrrampe notwendig<br><br><br>Allgemeine Hinweise zum Einsatz der Dampflanze:<br><br>Die Anschaffung der Dampflanze kann sich insbesondere für Selbständige, Vereine, Imker, Schädlingsbekämpfer, Feuerwehren sowie Gemeinden lohnen. Neben einem möglichen wirtschaftlichen Nutzen dient der Einsatz vor allem dem öffentlichen Interesse, der Gefahrenabwehr und der Sicherheit der Bevölkerung.<br>Zusätzlich stehen immer wieder Fördermittel von Kommunen, Ländern, Behörden oder auf EU-Ebene zur Verfügung, um Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse zu unterstützen.<br><br>Anwenderfreundlichkeit<br>Personen, die mit der Dampflanze vor Ort arbeiten, stellen schnell fest, wie einfach, sicher und effizient die Handhabung ist.<br>Der Verbrauch an Betriebsmitteln ist gering:<br>- Wasser<br>- Dieseltreibstoff<br>- Stromanschluss 230 V / 500 W<br><br>Die Arbeiten sind zügig durchführbar und erfordern nur wenig logistischen Aufwand.<br><br>Nutznießer der Nestbeseitigung<br>Nach der erfolgreichen Entfernung eines Nests können insbesondere Imker, Obstbauern sowie gefährdete Personen deutlich aufatmen.<br>Nicht selten befinden sich Nester in:<br>- Hecken und Büschen<br>- Gärten<br>- öffentlichen Grünanlagen<br><br>Dort besteht ein hohes Risiko für Fußgänger, Gärtner, Kinder und Erwachsene, die beim unbeabsichtigten Annähern oder Stören angegriffen werden können. Schwere Verletzungen können die Folge sein. Die Prävention solcher Gefahren ist ein zentraler Zweck des Einsatzes der Dampflanze.<br><br>Vorteile der Dampflanze<br>Der entscheidende Vorteil der Dampflanze liegt in der giftfreien, schonenden und gleichzeitig sehr schnellen Beseitigung der Nester.<br>Im Vergleich zu anderen Methoden entfallen:<br>- der Einsatz von Insektiziden,<br>- der Einsatz von Hubsteigern oder Feuerwehrleitern,<br>- das Absägen ganzer Äste oder Bäume,<br>- das Einfrieren oder Verbrennen der Nester.<br><br><br>Die Dampflanze – Funktionsweise und Sicherheit<br>Mit der Dampflanze lassen sich Nester der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) einfach, sicher, effizient und umweltfreundlich bekämpfen.<br>Je nach Ausführung können Nester in einer Höhe von ca. 20–22 Metern erreicht werden.<br>Die Hornissen sowie ihre Larven werden durch bis zu 180 °C heißen Wasserdampf abgetötet. Bereits Temperaturen ab 46 °C sind für die Insekten tödlich. Innerhalb weniger Minuten verteilt sich der Wasserdampf im gesamten Nest und tötet sämtliche lebenden Organismen zuverlässig ab.<br>Durch das zusätzliche Gewicht des Wassers löst sich das Nest anschließend meist selbstständig und fällt zu Boden. Eine nachträgliche Behandlung durch Verbrennen oder Einfrieren ist in der Regel nicht erforderlich.<br>Die Larven können von Vögeln gefressen werden und stellen für diese eine wertvolle Nahrungsquelle dar.<br>Sicherheitshinweise:<br>- Arbeiten Sie immer mindestens zu zweit.<br>- Tragen Sie vollständige Schutzkleidung, hitzebeständige und wasserfeste Handschuhe.<br>- Sichern Sie den Arbeitsbereich gegen unbefugtes Betreten.<br>- Klären Sie vorab die Genehmigung bei Behörden und/oder Grundstückseigentümern.<br>- Stellen Sie sicher, dass Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz besteht.<br>- Vergewissern Sie sich, dass das Nest auf der offiziellen Meldeplattform Ihres Bundeslandes registriert ist.<br><br><br>Vorgehensweise bei der Nestbeseitigung<br>1.Auf festem Untergrund kann der Dampfgenerator trotz seines Gewichts relativ leicht bis unter das Nest bewegt werden. Leichte Steigungen sind gut zu bewältigen.<br><br>2.Legen Sie eine Plane unter dem Nest aus.<br><br>3.Stellen Sie sicher, dass ausreichend Diesel und Wasser vorhanden sind.<br><br>4.Schließen Sie den Dampfgenerator an 230 V / 500 W an, schalten Sie ihn gemäß Bedienungsanleitung ein und warten Sie die Betriebsbereitschaft ab.<br><br>5.Verlängern Sie die Dampflanze mit 1,6 m langen Carbonrohren, bis die Spitze kurz vor dem Nest positioniert ist.<br><br>6.Setzen Sie die Dampfpistole mit Kondenswasserablauf ein.<br><br>7.Sobald oben an der Spitze der Dampflanze sichtbar Dampf austritt, lassen Sie das Kondenswasser ab.<br><br>8.Führen Sie die Dampflanzenspitze unter kontinuierlichem Dampfaustritt in das Nest ein.<br><br>9.Sobald das Nest herabfällt, ist die Bekämpfung abgeschlossen. Kontrollieren Sie die Plane, ob alle Tiere verendet sind.<br><br>10.Das Nest kann entsorgt werden; die Larven können – sofern zulässig – an Tiere verfüttert werden.<br><br><br>Warum Nester der asiatischen Hornisse - Vespa velutina nigrithorax - bekämpfen?<br><br>Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) wurde erstmals 2004 im Süden von Frankreich in Europa nachgewiesen. Vermutlich wurde sie mit einer Warenlieferung unabsichtlich eingeführt. Seitdem hat sich die Art massiv in Europa ausgebreitet und besiedelt inzwischen ganz Frankreich, große Teile von Benelux und Teile von Nordwestspanien, Norditalien, Portugal, England. In Deutschland wurde die Art erstmalig 2014 in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Seit dem Jahr 2023 hat sich die Art in Deutschland und auch in Baden-Württemberg stark ausgebreitet.<br><br>Asiatische Hornissen fressen fast jede Insektenart, die sie auf Blüten antreffen, zeigt eine neue Studie. Dieses Ergebnis unterstreicht die Gefahr für die Umwelt, die von dieser eingeschleppten Art ausgeht.<br>Eine aktuelle Studie aus Großbritannien zeigt es erneut: Die eingeschleppte Asiatische Hornisse Vespa velutina ist eine enorm anpassungsfähige Räuberin. 1.449 unterschiedliche Tierarten oder Tiergruppen haben Forscherinnen und Forscher in den Mägen der Hornissenbrut nachgewiesen. Aufgrund gewisser Unsicherheiten der DNA-Analysen könnte die tatsächliche Artenzahl sogar noch höher liegen.<br>Viele Bestäuber durch die Hornisse betroffen<br>Die gefundenen Arten reichen von Honigbienen über Wespen, Fliegen, Käfer, Schmetterlinge bis hin zu Spinnen. Unter den 50 Arten, die am häufigsten von den Asiatischen Hornissen gefangen wurden, befanden sich 43 Arten, die als Bestäuber auftreten, darunter auch Hummeln und Wildbienen. Außerdem spielen 17 dieser Arten als Aas- und Dungfresser eine wichtige Rolle bei der Zersetzung organischen Materials. Mit Blick auf eine mögliche Verminderung der vorgeschriebenen Bekämpfungsmaßnahmen kommt das Autorenteam zu dem Schluss: „Es handelt sich im Grunde nicht nur um ein Problem der Imker, vielmehr müssen die Auswirkungen auf die Umwelt gleichermaßen berücksichtigt werden.“<br><br>Besondere Herausforderung durch die Asiatische Hornisse<br>Invasive Soziale Insekten beeinflussen Menschen in Städten auf vielfältige Weise, sie stechen, sie<br>vertreiben Haustiere, sie besiedeln Nistplätze im häuslichen Umfeld darüber hinaus haben sie negative<br>Effekte auf die Gesundheit der Bevölkerung und schwächen die bestehende Bausubstanz. Im Fall von<br>Vespa velutina handelt es sich nicht nur um ein invasives Soziales Insekt, sondern auch um ein<br>fliegendes Gifttier. In anderen Worten von ihr geht nicht nur eine potenzielle Bedrohung für die<br>Biodiversität aus, sie bedeutet auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung. Nester<br>dieser Art umfassen im Gegensatz zur einheimischen Hornisse V. crabro nicht nur Hunderte, sondern<br>Tausende Tiere. In städtischen Gebieten, wo viele Menschen leben und wo sich in Regionen mit<br>etablierten Populationen 36 % der Nester an Gebäude befinden können (Diéguez-Antón et al 2022),<br>stellt das neue Auftreten der Hornisse ein erhebliches zusätzliches Stichrisiko dar. Ein internationales<br>Beispiel für ein anderes Soziales Insekt mit Gifttierstatus ist die Argentinischen Feuerameise, Solenopsis<br>invicta (Bragard et al., 2023). Diese Art hat den Europäischen Kontinent erreicht und breitet sich aus.<br>Stiche verursachen allergische Reaktionen und werden als ernsthaftes Problem für die<br>Bevölkerungsgesundheit eingeordnet (Xu et al., 2012). Das Gift von V. velutina hat offenbar auch ein<br>hohes allergenes Potenzial. In Spanien ist V. velutina mittlerweile die Hautflügler Art, die noch vor<br>Honigbienen und Wespen am häufigsten anaphylaktische Schockreaktion hervorruft (Ruëff, 2024). In<br>den Jahren 2015 bis 2019 wurden laut Statistischen Bundesamt jährlich 16-29 Todesfälle durch Stiche<br>von Honigbienen, Wespen und Hornissen erfasst (Ruëff et al., 2023). Überträgt man die Zahlen aus<br>Spanien, die ein größeres Allergen-Potenzial im V. velutina Gift, als die oben aufgelisteten Arten<br>nahelegt, auf die Bundesrepublik Deutschland, dann ist ein signifikanter Anstieg der Mortalität durch<br>eine erleichterte Ausbreitung der Asiatischen Hornisse wahrscheinlich. Noch bleibt abzuwarten, ob<br>man die gesundheitlichen Risiken durch V. velutina als „ähnlich“ wie bei Honigbienen oder Wespen<br>einordnen kann. Auch wenn gesundheitliche Risiken nur „ähnlich“ sein sollten, bedeutet jeder Stich<br>der invasiven Art zusätzliche Stichopfer, die in einigen Fällen auch schwerwiegende Konsequenzen<br>hervorrufen werden.<br><br>Ökonomische Überlegungen: Kosten-Nutzen-Analyse<br>Die Datenlage zu Schäden in der Imkerei und Landwirtschaft sind noch nicht voll belastbar. Erste<br>Studien aus Galizien und Portugal zeigen jedoch, dass 83% der Früchte Schäden aufweisen,<br>insbesondere im Weinbau treten massive Ernteausfälle und Qualitätsverluste durch V. velutina auf<br>(Nave et al. 2024). Diese Zahlen gehen noch nicht auf flächendeckende Studien zurück, aber der Fraß<br>an Früchten im Obst- und Weinbau dürfen in der ökonomischen Bewertung der Folgen einer nicht<br>strikten Bekämpfung von Vespa velutina keinesfalls einfach ignoriert werden. Wir schätzen die Schäden<br>allgemein als dichteabhängig ein. Erst mit überschreiten der Schadgrenze kommt es zu massiven<br>negativen Folgen. Dies gilt nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für alle betroffenen Bereiche.<br>Schlussbemerkungen<br>Die Herausforderungen, die durch die Asiatische Hornisse auf Mensch und Umwelt zukommen, sind<br>komplex. Lange Zeit sind in vielen Landkreisen leider nur unzureichende Anstrengungen zur Bekämpfung der<br>Tiere unternommen worden.<br>Die Zeit zwischen der Nestmeldung und Bekämpfung ist entscheidend für<br>den Erfolg der Bekämpfungsmaßnahme. Hier müssen Behörden sich selbst und den Bekämpfern über<br>Zielvereinbarungen Fristen setzen. Es kann nicht sein, dass zwei Monate und mehr ins Land gehen,<br>bevor ein Nest eliminiert wird oder wie es auch schon zu oft vorgekommen ist das den Behörden<br>gemeldete Nester einfach durchlaufen können. Ultimatives Ziel muss eine systematische Bekämpfung<br>vor dem Reproduktionszeitpunkt der Tiere sein. Nur so kann es mittel- und langfristig gelingen die<br>Populationen der Asiatischen Hornisse unter der Schadgrenze zu halten, um unsere wertvolle<br>einheimische Biodiversität zu schützen.<br>Der NABU und andere Naturschutzorganisationen haben der Bevölkerung und den Behörden<br>klargemacht, dass die Verbreitung der Asiatischen Hornisse eine ernste ökologische Bedrohung ist. Es<br>gilt, systematisch und nachhaltig zu handeln, um die Gesundheit von Menschen und die Resilienz von<br>Ökosystemen zu bewahren und zukunftsorientierte Entscheidungen zu treffen – für das Wohlergehen<br>künftiger Generationen, für den Erhalt der Artenvielfalt und zur Minimierung der Risiken, die mit der<br>invasiven Ausbreitung dieser giftigen sozialen Insektenart verbunden sind.<br><br>Quellen: NABU, Deutscherimkerbund, UMBW<br><br>Warum Nester der asiatischen Hornisse - Vespa velutina nigrithorax - bekämpfen?<br>Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) wurde erstmals 2004 im Süden von Frankreich in Europa nachgewiesen. Vermutlich wurde sie mit einer Warenlieferung unabsichtlich eingeführt. Seitdem hat sich die Art massiv in Europa ausgebreitet und besiedelt inzwischen ganz Frankreich, große Teile von Benelux und Teile von Nordwestspanien, Norditalien, Portugal, England. In Deutschland wurde die Art erstmalig 2014 in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Seit dem Jahr 2023 hat sich die Art in Deutschland und auch in Baden-Württemberg stark ausgebreitet.<br><br>Asiatische Hornissen fressen fast jede Insektenart, die sie auf Blüten antreffen, zeigt eine neue Studie. Dieses Ergebnis unterstreicht die Gefahr für die Umwelt, die von dieser eingeschleppten Art ausgeht. <br>Eine aktuelle Studie aus Großbritannien zeigt es erneut: Die eingeschleppte Asiatische Hornisse Vespa velutina ist eine enorm anpassungsfähige Räuberin. 1.449 unterschiedliche Tierarten oder Tiergruppen haben Forscherinnen und Forscher in den Mägen der Hornissenbrut nachgewiesen. Aufgrund gewisser Unsicherheiten der DNA-Analysen könnte die tatsächliche Artenzahl sogar noch höher liegen.<br>Viele Bestäuber durch die Hornisse betroffen<br>Die gefundenen Arten reichen von Honigbienen über Wespen, Fliegen, Käfer, Schmetterlinge bis hin zu Spinnen. Unter den 50 Arten, die am häufigsten von den Asiatischen Hornissen gefangen wurden, befanden sich 43 Arten, die als Bestäuber auftreten, darunter auch Hummeln und Wildbienen. Außerdem spielen 17 dieser Arten als Aas- und Dungfresser eine wichtige Rolle bei der Zersetzung organischen Materials. Mit Blick auf eine mögliche Verminderung der vorgeschriebenen Bekämpfungsmaßnahmen kommt das Autorenteam zu dem Schluss: „Es handelt sich im Grunde nicht nur um ein Problem der Imker, vielmehr müssen die Auswirkungen auf die Umwelt gleichermaßen berücksichtigt werden.“<br><br>Besondere Herausforderung durch die Asiatische Hornisse<br>Invasive Soziale Insekten beeinflussen Menschen in Städten auf vielfältige Weise, sie stechen, sie<br>vertreiben Haustiere, sie besiedeln Nistplätze im häuslichen Umfeld darüber hinaus haben sie negative<br>Effekte auf die Gesundheit der Bevölkerung und schwächen die bestehende Bausubstanz. Im Fall von<br>Vespa velutina handelt es sich nicht nur um ein invasives Soziales Insekt, sondern auch um ein<br>fliegendes Gifttier. In anderen Worten von ihr geht nicht nur eine potenzielle Bedrohung für die<br>Biodiversität aus, sie bedeutet auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung. Nester<br>dieser Art umfassen im Gegensatz zur einheimischen Hornisse V. crabro nicht nur Hunderte, sondern<br>Tausende Tiere. In städtischen Gebieten, wo viele Menschen leben und wo sich in Regionen mit<br>etablierten Populationen 36 % der Nester an Gebäude befinden können (Diéguez-Antón et al 2022),<br>stellt das neue Auftreten der Hornisse ein erhebliches zusätzliches Stichrisiko dar. Ein internationales<br>Beispiel für ein anderes Soziales Insekt mit Gifttierstatus ist die Argentinischen Feuerameise, Solenopsis<br>invicta (Bragard et al., 2023). Diese Art hat den Europäischen Kontinent erreicht und breitet sich aus.<br>Stiche verursachen allergische Reaktionen und werden als ernsthaftes Problem für die<br>Bevölkerungsgesundheit eingeordnet (Xu et al., 2012). Das Gift von V. velutina hat offenbar auch ein<br>hohes allergenes Potenzial. In Spanien ist V. velutina mittlerweile die Hautflügler Art, die noch vor<br>Honigbienen und Wespen am häufigsten anaphylaktische Schockreaktion hervorruft (Ruëff, 2024). In<br>den Jahren 2015 bis 2019 wurden laut Statistischen Bundesamt jährlich 16-29 Todesfälle durch Stiche<br>von Honigbienen, Wespen und Hornissen erfasst (Ruëff et al., 2023). Überträgt man die Zahlen aus<br>Spanien, die ein größeres Allergen-Potenzial im V. velutina Gift, als die oben aufgelisteten Arten<br>nahelegt, auf die Bundesrepublik Deutschland, dann ist ein signifikanter Anstieg der Mortalität durch<br>eine erleichterte Ausbreitung der Asiatischen Hornisse wahrscheinlich. Noch bleibt abzuwarten, ob<br>man die gesundheitlichen Risiken durch V. velutina als „ähnlich“ wie bei Honigbienen oder Wespen<br>einordnen kann. Auch wenn gesundheitliche Risiken nur „ähnlich“ sein sollten, bedeutet jeder Stich<br>der invasiven Art zusätzliche Stichopfer, die in einigen Fällen auch schwerwiegende Konsequenzen<br>hervorrufen werden.<br><br>Ökonomische Überlegungen: Kosten-Nutzen-Analyse<br>Die Datenlage zu Schäden in der Imkerei und Landwirtschaft sind noch nicht voll belastbar. Erste<br>Studien aus Galizien und Portugal zeigen jedoch, dass 83% der Früchte Schäden aufweisen,<br>insbesondere im Weinbau treten massive Ernteausfälle und Qualitätsverluste durch V. velutina auf<br>(Nave et al. 2024). Diese Zahlen gehen noch nicht auf flächendeckende Studien zurück, aber der Fraß<br>an Früchten im Obst- und Weinbau dürfen in der ökonomischen Bewertung der Folgen einer nicht<br>strikten Bekämpfung von Vespa velutina keinesfalls einfach ignoriert werden. Wir schätzen die Schäden<br>allgemein als dichteabhängig ein. Erst mit überschreiten der Schadgrenze kommt es zu massiven<br>negativen Folgen. Dies gilt nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für alle betroffenen Bereiche.<br>Schlussbemerkungen<br>Die Herausforderungen, die durch die Asiatische Hornisse auf Mensch und Umwelt zukommen, sind<br>komplex. Lange Zeit sind in vielen Landkreisen leider nur unzureichende Anstrengungen zur Bekämpfung der<br>Tiere unternommen worden. <br>Die Zeit zwischen der Nestmeldung und Bekämpfung ist entscheidend für<br>den Erfolg der Bekämpfungsmaßnahme. Hier müssen Behörden sich selbst und den Bekämpfern über<br>Zielvereinbarungen Fristen setzen. Es kann nicht sein, dass zwei Monate und mehr ins Land gehen,<br>bevor ein Nest eliminiert wird oder wie es auch schon zu oft vorgekommen ist das den Behörden<br>gemeldete Nester einfach durchlaufen können. Ultimatives Ziel muss eine systematische Bekämpfung<br>vor dem Reproduktionszeitpunkt der Tiere sein. Nur so kann es mittel- und langfristig gelingen die<br>Populationen der Asiatischen Hornisse unter der Schadgrenze zu halten, um unsere wertvolle<br>einheimische Biodiversität zu schützen. <br>Der NABU und andere Naturschutzorganisationen haben der Bevölkerung und den Behörden<br>klargemacht, dass die Verbreitung der Asiatischen Hornisse eine ernste ökologische Bedrohung ist. Es<br>gilt, systematisch und nachhaltig zu handeln, um die Gesundheit von Menschen und die Resilienz von<br>Ökosystemen zu bewahren und zukunftsorientierte Entscheidungen zu treffen – für das Wohlergehen<br>künftiger Generationen, für den Erhalt der Artenvielfalt und zur Minimierung der Risiken, die mit der<br>invasiven Ausbreitung dieser giftigen sozialen Insektenart verbunden sind.<br><br>Quellen: NABU, Deutscherimkerbund, UMBW<br>
<br><br><a href="https://test.oberacker.de/index.php?main_page=shopping_cart&products_id=3736&action=buy_now&utm_source=rss&utm_medium=rssfeed" target="_blank"><span class="cssButton normal_button button  button_buy_now" > Jetzt kaufen </span></a> ]]></description>
      <author>test@oberacker.de (Wolfgang Oberacker)</author>
      <guid isPermaLink="true">https://test.oberacker.de/index.php?main_page=product_info&amp;products_id=3736&amp;utm_source=rss&amp;utm_medium=rssfeed</guid>
      <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 10:43:07 +0200</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>
